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News

Webcam Still vom DJ Marathon bei Radio Blau

DJ-Marathon weist auf drohendes Aus
für die sächsischen Freien Radios hin

2. Dezember 2009

Radio Blau, das Freie Radio in Leipzig, möchte ins Guiness-Buch der Rekorde: Seit dem 30. November veranstaltet der Sender einen DJ-Marathon. Bis zum 6. Dezember sollen möglichst viele DJs ihren Sound auflegen. Der Anlass für die Aktion ist ein trauriger: Im Oktober kündigte der Privatsender Apollo-Radio die bisherige Übernahme der Sende- und Leitungskosten zum Ende des Jahres. Das bedeutet das Aus für die drei freien sächsischen Radios, Radio Blau (Leipzig), Radio T (Chemnitz) und coloRadio (Dresden). Seit fünf Jahren gab es eine Kooperation: Die Privatfunker bekamen die raren Frequenzen auf UKW. Dafür konnten die Freien Radios in Programmfenstern senden.

Seit der Kündigung gibt es diverse Benefizveranstaltungen, die auf die Situation aufmerksam machen sollen. So gab es am 21.11. ein Radioballett und am 3. Dezember findet im Weltecho-Café in Chemnitz eine Benefizparty für Radio T unter dem Motto "Keine Funkstille ...! Save Radio T!" statt.

Unterstützung kommt auch von den Gewerkschaften und aus der Politik. Der sächsische DGB-Vorsitzende Hanjo Lucassen hat die drohende Abschaltung ein „Armutszeugnis für die sächsische Medienpolitik“ bezeichnet. Michael Hiller, Geschäftsführer des Deutschen Journalistenverbandes (DJV), fordert „endlich eine dauerhaft saubere Finanzierungsregelung für die nichtkommerziellen Rundfunkanbieter zu schaffen. Auch wenn die Freien Radios nicht in jedem Detail den klassischen journalistischen Vorstellungen entsprechen, so sind sie doch eine nicht mehr wegzudenkende Farbe in der sächsischen Medienlandschaft, die erhaltenswert ist.“

Europaparlamentarierin Cornelia Ernst (Die Linke) betonte, dass das Europäische Parlament „erst im vergangenen Jahr...die Bedeutung von Community Media für eine pluralistische Medienlandschaft und für kulturelle Vielfalt anerkannt und sich für deren Unterstützung ausgesprochen“ habe. So sei „auch Deutschland aufgefordert ist, den nicht-kommerziellen Rundfunk als eigenen Sektor des Rundfunksystems anzuerkennen und den Sendebetrieb – durch Lizenzierung und Förderung der Anbieter – zu sorgen.“ Die Freien Radios dürften „nicht der Willkür von privatkommerziellen Rundfunkanbietern unterworfen werden.“ Dabei werde von den EU-Mitgliedsstaaten „explizit die technische (Zuordnung von Frequenzen), rechtliche (legale Anerkennung und Verankerung) und wirtschaftliche Unterstützung“ eingefordert. Auch in den USA wird die die Bedeutung von „Community Stations“ mit niedriger Sendeleistung verstärkt von der Legislative anerkannt.

In Deutschland konnten sich in den 90er Jahren verschiedene nichtkommerzielle Freie Radios auf Druck von Radiogruppen, die im links-alternativen Bereich entstanden waren und u. a. von den Grünen parlamentarisch unterstützt worden waren etablieren. Ihre Legitimation und ihr Selbstverständnis bestand in der Schaffung einer Gegenöffentlichkeit, in denen sonst in den Medien wenig bis gar nicht vertretene Gruppen eine Möglichkeit bekommen sollten, sich zu äußern.

Mit einem politischen Rechtsruck und einem Paradigmenwechsel zur Betonung wirtschaftlicher Effektivität zulasten kultureller Vielfalt gerieten diese Sender verstärkt unter Druck. So wurde dem basisdemokratischen Radio Flora in Hannover 2007 die Lizenz entzogen und an einen kulturell angepassteren, am Radiomainstream orientierten und hierarchisch strukturierten Sender vergeben. Unter anderem in Berlin kämpfen verschiedene Radioinitiativen weiter um eine feste UKW-Frequenz. Bisher können sie nur für einen beschränkte Zeit als Veranstaltungsfunk senden, wie z. B. In Form des gerade beendeten Herbstradio-Projekts.

Video zum DJ-Marathon


Mehr Infos: "Radio für alle"
DJ Marathon auf Soundcloud
Unterstützungsmöglichkeiten

Besetzte Häuser im Hamburger Gängeviertel / Foto: Barbara Mürdter

Künstlerinitiative gegen die „totale Inwertsetzung“ Hamburgs formiert sich
15. Oktober 2009

Hamburg wehrt sich. Das von eifrigen Bloggern etwas voreilig veröffentlichte „Manifest“, unter anderem von Ted Gaier (u. a. Goldene Zitronen) verfaßt (s. unten stehenden Artikel), deutete nur den Startschuss für eine Initiative an, mit der sich Hamburger Künstler und Kulturschaffende gegen die Marketingkonzepte ihrer Heimatstadt wenden. Unter dem Motto „Recht auf Stadt“ sagen sie „Uns reichts:“ Man wolle sich „keine neuen Büro-Appartment-Komplexe, Kreativimmobilien und coole Maisonette-Eigentumswohnungen mehr vor die Nase setzen“ lassen, Hamburg sei keine „Investoren-City“. Die Initiative der Kulturschaffenden solidarisiert sich mit den Menschen, die sich gegen die fortschreitende Umstrukturierung von oben, die Gentrifizierung und die „totalen Inwertsetzung ihrer Nachbarschaften“ wehren und ihnen ihre eigenen Visionen entgegensetzt.

Zu den Initiatoren gehören neben Ted Gaier u. a. der Musiker Pascal Fühlbrügge, die Journalisten Christoph Twickel und Tina Petersen sowie der Clubbetreiber Tino Hanekamp. Man hoffe auf 100, 200 weitere Unterschriften von Hamburger Künstlern, bevor man das Manifest Ende Oktober auf einer Pressekonferenz offiziell vorstellen wolle, so Twickel. Bis dahin soll es auch eine eigene Webseite geben.

Am 30. Oktober veranstaltet Hanekamp in seinem Club „Übel und Gefährlich“ eine Benefizgala, die auf die Mißstände aufmerksam machen soll. Dort werden diverse renommierte Hamburger Musiker und Bands auftreten werden, u.a. Die Sterne, 1000 Robota, Kettcar akustisch, Gisbert zu Knyphausen, Juri Gagarin, Schwabinggrad Ballett, Kiss Kiss Club, und Zoran Zupanic. Der Erlös soll an verschiedene Initiativen gehen, die ihre eigenen Vorstellungen von der Stadtentwicklung in Hamburg umsetzen wollen.

RECHT AUF STADT BENEFIZGALA

Freitag, 30. Oktober 21 Uhr, Uebel & Gefaehrlich, Hamburg, 14 Euro



Update: Hier das Manifest zum Unterzeichnen. Es gibt jetzt auch ein Blog, das über die weiteren Aktivitäten der Initiative informiert: Not In Our Name, Marke Hamburg! Hier noch Links zu einem Protest-"Plagiat" der Hamburg-Marketing-Broschüre.

Graffiti im Hamburger Gängeviertel /
Foto: Barbara Mürdter

Ted Gaier: „Wir weigern uns, über diese Stadt in Marketing-Kategorien zu sprechen“
10. Oktober 2009

Ted Gaier (u. a. Goldene Zitronen) hat die Nase voll: In einem auf Flickr veröffentlichten Text zieht er gegen die Vermarktung der Stadt Hamburg als Marke vom Leder. Es geht dabei um Trends, die sich auch in anderen westlichen Großstädten zeigen und die eigentlich auch nichts Neues sind: Künstler/innen und andere Kulturschaffende werden benutzt, um heruntergekommene Stadtteile aufzuwerten, um sie damit attraktiv für wohlhabene Mieter und Geschäftsleute zu machen. Gentrifizierung ist lange kein Begriff mehr, der nur Soziologen bekannt ist.

In Hamburg kocht das Thema aber gerade wieder hoch: Die Besetzung einiger Häuser des Gängeviertels im August ging durch die nationalen Gazetten, das derzeitig akute Clubsterben bewegt die an alternativer Kultur Interessierten der Stadt. Gaier sagt nun: Nicht mit uns! Wir lassen uns nicht vereinnahmen. Die alternative Kulturszene der Stadt wolle kein „Erfolgsbausteinen der Marke Hamburg“ sein. Was benötigt würde seien Kulturförderung unabhängig von Marketingkonzepten, bezahlbare Mieten für Wohnungen, Proberäume und Ateliers. Es sei kaum noch möglich, „Clubs und Spielstätten zu betreiben, die nicht einzig und allein dem Diktat des Umsatzes verpflichtet sind“.

Gaier fordert zur Unterstützung von diversen lokalen Initiativen auf, die sich dieser „Verwertungs- und Standortlogik“ entgegensetzen, u. a. den Besetzern des Gängeviertels, der Initiative gegen Ikea in Altona, und der Roten Flora.

Der ganze Text hier.

Update: Leser Alex Kaliwoda verwies in dem Zusammenhang noch einmal auf das Buch / den Film "Stadt als Beute". Guter Tipp!

2. Update. Der Text wurde von der Website genommen, nach Angabe des Eigentümers auf Bitte von Ted Gaier. Die Veröffentlichung sei voreilig gewesen - eine eigene Webseite sowie eine Pressekonferenz seien geplant.

Wer den Text bereits gelesen habe und unterschreiben wolle, solle eine E-Mail mit Name und Berufsbezeichnung an tgaier54@hotmail.com schicken.

3. Update. Am 30. Oktober findet im Hamburger Club "Übel & Gefährlich" eine Benefiz-Gala unter dem Motto "Recht auf Stadt" statt, bei dem diverse bekannte Hamburger Künstler/innen und Bands auftreten. Genaueres hier.

4. Update.Uff - jetzt gleich nochmal ein neuer Artikel. Durch die vorzeitige Veröffentlichung des internen Textes gab es einige Verwirrungen. So ist der Text von mehreren Leuten verfasst, nicht von Gaier allein. Mehr in der neuen, über dieser stehenden Meldung.

Roxanne Shante / Plattencover

Rap-Pionierin Roxanne Shante jetzt Doktorin der Psychologie – Dank einer Klausel im Plattenvertrag
25. August 2009

1984 wurde die 14jährige Rapperin Roxanne Shante mit dem Hit „Roxannes Revenche“ ein Star. Jetzt promovierte sie als Doktorin der Psychologie – finanziert über den damaligen Plattenvertrag mit dem Major-Label Warner. Dieser enthielt die ungewöhnliche Klausel, dass die Firma ihre Ausbildungskosten lebenslang übernehmen wolle. Man hatte wohl nicht viel erwartet bei einer schwarzen Teenager-Mutter aus Queensbridge, einem sozialen Brennpunkt New Yorks.

Doch als sich Shante nach zwei Alben Ende der 80er desillusioniert aus dem Plattenbusiness zurückzog, erinnerte sie sich an diese Klausel. Sie wollte aufs College. Als Warner nicht freiwillig zahlte, begann sie zu kämpfen. Schon als junge Rapperin war sie jemand, der sich nichts gefallen ließ – sowohl von den anderen Rappern als auch von Plattenbossen, die sie wie Ware behandelten. Sie fand Unterstützung bei Marguerita Grecco, Schulleiterin des Marymount Manhattan College. Diese ließ sie zunächst ohne Bezahlung zur Schule gehen und half ihr, das Geld von Warner einzuklagen. Das Label bezahlte schließlich die vollen 217 000 $, die ihr Ausbildung bisher kostete.

Shante betreibt heute eine Praxis im New Yorker Stadtteil Queens, die sich besonders an Afroamerikaner wendet. Hier setzt sie auch Hip-Hop Musik zur Therapie ein. Auch ansonsten kümmert sie sich noch um die Musikszene: Neben gelegentlichen Gastauftritten unterstützt sie junge Rapperinnen aus ihrem Viertel mit College-Stipendien aus der gemeinnützigen Hip Hop Association und berät junge Frauen im Musikgeschäft über ihre MySpace-Seite.

Henry Louis Gates / Foto: Wikipedia

Verhaftung eines afroamerikanischen Professors führt zu neuer Rassismus-Debatte in den USA
23. Juli 2009

Der US-amerikanische Harvard-Professor Henry Louis Gates Jr. wurde letzte Woche unter dem Verdacht des versuchten Einbruchs von der Polizei in Gewahrsam genommen. Gates war in Cambridge von einer Nachbarin beobachtet worden, wie er sich an einer Haustür zu schaffen machte. Diese hatte die Beamten gerufen. Als sie den schmächtigen, älteren und außerordentlich seriös aussenden Professor für Afroamerikanische und Afrikastudien nach seinem Ausweis fragten, lehnte er es ab sich zu identifizieren und warf den Beamten stattdessen Rassismus vor. Nur weil er schwarz sei, würde man in ihm einen Einbrecher vermuten – die Tür war nämlich seine eigene Haustür.

Da Gates sehr erbost reagierte und sich laut Polizeiangaben weiterhin weigerte, sich auszuweisen, wurde er wegen aufmüpfigen Verhaltens abgeführt. Nach seiner Freilassung kündigte Gates an, gegen die Beamten zu klagen. Sie hätten u. a. ohne rechtliche Grundlage seine Wohnung betreten (Gates hatte bei ihrem Eintreffen die Tür, die er versehentlich zugeschlagen hatte, bereits aufbekommen). Zudem habe sich der Beamte auch auf mehrfache Nachfrage selber nicht identifiziert. Die Anklage gegen Gates ist inzwischen fallen gelassen worden.

Der Vorfall wurde nicht nur von Präsident Barack Obama persönlich kommentiert , sondern löste auf nationaler Ebene eine neue Diskussion über alltäglichen Rassismus aus. Zeitungsberichte stellten Gates unterschwellig als hysterisch dar, sahen eine Überreaktion und warfen Gates vor, die Rassismuskarte auszuspielen. In Leserkommentaren wie u. a. in den (inzwischen gelöschten) beim Boston Globe gab es teilweise offen rassistische Angriffe. Besonders afroamerikanische Kommentatoren wie der Reverend Al Sharpton wiesen dagegen darauf hin, dass ein weißer Mann von "Skip" Gates Typus nie in den Verdacht gekommen wäre, ein Einbrecher zu sein. Obama sprach von einer langen Geschichte, in der Afroamerikaner und Latinos überproportional häufig von der Polizei aufgehalten würden. Der Stand-Up-Comedian Dave Chappelle führte noch am selben Tag einen Sketch über das Verhältnis der Polizei zu Afroamerikanern auf.

Koko Taylor / Foto: Wikipedia

Königin des Chicago Blues gestorben
4. Juni 2009

Koko Taylor, die Königin des Chicago Blues, ist tot. Sie starb gestern im Alter von 80 Jahren an den Folgen einer Operation. Taylor, Tochter von Farmpächtern, wurde 1962 bekannt, als der Bluesmusiker Willie Dixon sie unter seine Fittiche nahm. Er war von ihrer Stimme beeindruckt und produzierte für sie mehrere Singles und zwei Alben auf dem legendären Chess-Label. Ihr größter Hit war „Wang Dang Doodle“ (1965), eine zuerst von Howlin' Wolf aufgenommene Dixon-Komposition. Sie selbst fand den Song albern.

Wenn dieser Hit, wie so oft im Blues, nicht ganz ohne war - ihr schmutzigster Song war "29 Ways to my Baby's Door". Damit konnte sie sogar dem Herren Konkurrenz machen.



Koko Taylor Homepage

Artikel in der New York Times

M.I.A. / Foto: Wikipedia

M.I.A. spendiert Song für britische EU-Kandidatin
2. Juni 2009

Pop und Politik again: Laut Pitchfork unterstützt M.I.A. zur Europawahl die unabhängige britische Kandidatin Jan Jananayagam. Dafür spendiert die Musikerin einen Song.

Leider kommen aber nur wahlberechtigte Londoner in das Vergnügen – denn nur für die Stimme bekommt man den Song. Wie M.I.A. das allerdings so genau herausfinden will, bleibt ein Rätsel. Zumindest eine bezaubernde Art der Bestechung - gute Musik für eine interessante Kandidatin.

Die tamilischstämmige Jananayagam wuchs als Lehrerkind in Afrika auf, studierte in Großbritannien und Frankreich. Sie arbeitete zunächst als Computerexpertin, um später ins Bankengewerbe einzusteigen. Seit 1995 engagiert sie sich auch für politische und soziale Projekte, unter anderem das Selbstbestimmungsrecht der tamilischen Minderheit in Sri Lanka.

Die Europawahl findet vom 4.-7. Juli statt.

Vote for Jan Jananayagam

M.I.A. Homepage

Femi Kuti / Foto: Barbara Mürdter

Fela Kutis Shrine von der Regierung geschlossen
29. Mai 2009

Fela Kutis Shrine, von seinem Sohn Femi und und der Tochter Yeni unter dem Namen New African Shrine als beliebter Veranstaltungsort in Lagos fortgeführt, wurde von der Nigerianischen Regierung geschlossen.

Auf seiner MySpace-Seite ließ Femi Kuti am 29. Mai mitteilen, dass er dies als Vergeltung dafür betrachtet, dass er eine Plakatkampagne für die Wiederherstellung der Stromversorgung in seinem Viertel initiiert hatte. Darin forderte er seine Nachbarschaft auf, sich gegen die ständig schlechter werdenden Lebensbedingungen in der verarmten Gegend zu wehren.

Die Regierung begründete den Schritt laut AFP mit Ordnungswidrigkeiten wie Verstoß gegen die Lautstärkeverordnung, Falschparken und Verkehrsbehinderungen.

In dem Schreiben an die Betreiber/innen war eine Schließung angedroht worden, wenn die vermeindlichen Verstöße nicht innerhalb von 48 Stunden korrigiert würden. Die behördliche Schließung des Shrines erfogte aber nach Angaben der Inhaber/innen nach 24 Stunden.

Femi Kuti steht in seinem politischen Engagement in der Traditon seiner Familie. Sein Vater hatte sich Zeit seines Lebens vehement gehen die Korruption in der Nigerianischen Regierung ausgesprochen. Er war ständiger Drohung und Verfolgung ausgesetzt und wurde mehrfach inhaftiert. Femi Kutis Großmutter Funmilayo Ransome-Kuti war eine eine bekannte Frauenrechtlerin. Sie kam 1978 während eines brutalen Polizeiübergriffes auf den Shrine ums Leben.



Femi Kuti auf MySpace